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Schachtel d. Monats - Deutsche Forschungsgesellschaft für Munition

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September 2021

Drahtschneidepatrone

Es handelt sich um eine S Patrone für Schusswaffen 98 in der Ausführung als sogenannte "Drahtschneidepatrone". Sie ist mit einem leicht unterkalibrigen Eisenstab versehen.
Mutmaßlich Frontfertigung, wie in entspr. Fachliteratur vermutet wird. Die Hülse ist von Januar 1915, bei den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken DWM in Karlsruhe hergestellt.
Solche "Geschosse" sollten als instabil fliegende Eisenstangen einer angreifenden Truppe vorliegende gegenerische Drahtverhaue zerschlagen.
Dem Ziel wird man aus verschiedenen Gründen kaum nahe gekommen sein bei der Tiefe der üblichen Hindernisse und der nur möglichen "Breite", die beim Schuss zu erzielen war, wenn überhaupt Draht getroffen wurde und der nicht auch noch nachgab, und wenn überhaupt alle Gewehrträger am Hindernis ankamen, die diese Patronen geladen hatten.
Im übrigen war man sicherlich weitgehend wehrlos mit einer solchen Patrone im Lauf. Sie wird wohl aber nicht nur deshalb auf der Beliebtheitsskala in den Versuchen der Truppe eine eher untergeordnete Rolle gespielt haben.




Bild: H. Theisen





August 2021

.50BMG Kartusche für Raketenklemme US Navy Ausführung

Es handelt sich hierbei um 2 verwendete M174 Kartuschen die in Hollister, California von der Firma Caelus, Inc. um 1990 hergestellt wurden. Es wurden diverse Hülsen hierfür verwendet.
Die Beschriftung auf den hier vorliegenden Exemplaren mit dem Bodenstempel LC 79 lautet:
U.S. NAVY NAVSEA
CARTRIDGE 50 CAL BLANK
(ELECTRICALLY INITIATED)
1385-00-605-0253 M174
LOT DEI80M001-004




Bild: M. Tappe






Juli 2021

.50BMG Kartusche für Raketenklemme XLIEI

Es handelt sich um eine elektrisch gezünderte Kartusche (Platzpatrone), welche beim EOD (zu deutsch Kampfmittelräumdienst) in einer soganannten Raketenklemme zur Bombenentschärfung zum Einsatz kommt.
Zum Wirkprinzip:
Es wird eine Klemme auf den Bombenzünder aufgeschraubt. Die beiden Kartuschen sind in Rotatiosrichtung für das Ausschrauben des Zünders in der Klemme positioniert. Die Kartuschen werden aus der Ferne gezündet, versetzen die Raketenklemme schlagartig in Drehung und drehen im den Zünder aus.





Bild: M. Tappe





Juni 2021

.22lr Schnittmodell Leuchtspur

Schnittmodel einer .22lr Leuchtspur.
Der Hersteller ist Gevelot.



Bild: M. Tappe






Mai 2021

S Patrone mit S Geschoss für Schusswaffen 98

Nach Beginn des Weltkrieges nahm man aufgrund des drastisch gestiegenen Bedarfs noch verschiedene private Hersteller und Kleinhersteller zu den bisherigen Lieferanten hinzu. Eine dieser Firmen war die "Oberschlesische AG" in Schönebeck an der Elbe, die dann ab 1915 die Produktion u.a. auch an S Patronen aufnahm. Hier handelt es sich um eine solche S Patrone mit dem sogen. "S Geschoss mit Rille", wie die Segmentierung des Hülsenbodens zeigt. Die Hülse stammt von Mai 1918 und besteht aus einer Legierung von 67 % Kupfer und 33 % Zink. Sehr interessant die Herstellerpunze mit dem verschlungenen OS für die "Oberschlesische AG".
Der auf dem Bild zu sehende Briefbeschwerer ist natürlich inert.



Bild: H. Theisen





April 2021

S Patrone mit DO Hülse und S (Weichkern-)Geschoss für Schusswaffen 98

Hier eine S Patrone mit S Geschoss (Weichkern, 10,2 Gramm) von einem privaten Kleinhersteller, recht selten zu finden. Firma G. C. Dornheim aus Suhl. Hülsenlos Juli 1916, Hülse S, Legierung 67 % Kupfer und 33 % Zink.



Bild: H. Theisen





März 2021

S Patrone mit SmK Hülse und S (Weichkern-)Geschoss für Schusswaffen 98

Es handelt sich um eine S Patrone mit S Geschoss, die statt einem ursprünglich für die Hülse vorgesehenen SmK (Hart-Kern-)spitzgeschoss fabrikmäßig mit dem 10,2 g S Geschoss (Weichkern) laboriert worden ist.
Der Grund ist dem Verfasser unbekannt. Möglicherweise wurden weniger Patronen gebraucht als Hülsen vorhanden waren. Vielleicht gabs bei den K Geschossen aber auch Fertigungsmängel und Ausschuss, die Herstellung war auch teurer, vielleicht hatten die Hülsen aber auch geringe Fertigungsmängel, die sie für den damals meist für Luftfahrzeuge und deren Maschinenwaffen vorgesehenen Zweck wenig brauchbar machten.
Als Ringfugenlackierung der Patronen mit S Geschoss ist schwarz vorgeschrieben, schwarz ist hier auch ersichtlich der Fall, auch das Geschoss hat die typische S (Geschoss-)Form und nicht die des Kerngeschosses, die dem im Vgl zum S Geschoss langgezogeneren sS Geschoss entspricht.
Das K(67) im Bodenstempel (K für "Kern") war und ist also nicht mehr korrekt für die Patrone mit dem abgebildeten S Geschoss.
Aber es gab und gibt auch damals umlaborierte SPr Patronen (für Spitzgeschosse mit Phosphor), erkennbar am "späten" Dreiersegmentstempel, die wegen Bedarfswegfalls gleichfalls auf S Geschosse umlaboriert wurden. Also nichts ungewöhnliches für die Zeit, wenn auch relativ selten. Bei Preußens sparte man eben immer schon, im Krieg noch mehr als üblich.
Hersteller der Hülse ist das königliche Arsenal Spandau, Hülsenlos Juli 1915, Hülsenlegierung 67 % Kupfer und 33 % Zink.



Bild: H. Theisen





Februar 2021

7,65 Browning

Es handelt sich um auf dem Markt befindliche Munition Kaliber 7,65 Browning aus der Zeit vor, während und noch kurz nach dem Ersten Weltkrieg, die auch vom Deutschen Reich für die mit Hilfswaffen dieses Kalibers ausgerüsteten Soldaten beschafft wurde.


Fertigung bei den DWM in Karlsruhe.



Bild: H. Theisen





Januar 2021

8x50 R Lebel

Patrone für französisches Infanteriegewehr, Bodenfund, Kal. 8x50 R Lebel, Fertigung bei Polte in Magdeburg im Februar 1917.
Im deutschen Heer fielen riesige Mengen auch an französischen Schusswaffen und Munition als Beute an, u.a. die Lebel 1886/93 Gewehre oder die Gewehre und Karabiner der Berthier Reihe.
Diese Schusswaffen wurden samt entspr. Munitionsausstattung schon sehr früh, genauso wie in großer Zahl anfallende Beutewaffen aus anderen Ländern, vor allem an Landwehr- und Landsturmeinheiten zugewiesen und ausgegeben.
Wegen großem Bedarf wurde schließlich auch in Deutschland eine entspr. Fertigung dieser Munition aufgenommen.


Bild: H. Theisen





Dezember 2020

DWM Patronen für Beutewaffen 762x54R

Im deutschen Heer fielen riesige Mengen auch an russischen Schusswaffen und Munition als Beute an, u.a. die Mosin Nagant Gewehre 1891 (im russischen Sprachraum als "Dreiliniengewehr" bezeichnet, "Linie" als Maßeinheit) im Kaliber 7,62x54R.


Diese Schusswaffen wurden samt entspr. Munitionsausstattung schon sehr früh, genauso wie in großer Zahl anfallende Beutewaffen aus anderen Ländern, vor allem an Landwehr- und Landsturmeinheiten zugewiesen und ausgegeben, weil man mit der Ausstattung mit Schusswaffen 98 nicht hinterherkam.

Im Jahre1917 bestand immer noch Bedarf an Munition für diese Waffen, der nicht zuletzt auch wegen der sich langsam entspannenden Lage an der Ostfront nicht mehr alleine durch Zufluss von Beutemunition ausgeglichen werden konnte.

Die Firma DWM in Karlsruhe bekam deshalb den Auftrag, nicht nur die entsprechende Munition für diese Dreiliniengewehre, sondern auch die Laderahmen für sie herzustellen, die man auf den Bildern der Schachtel samt ihrem Inhalt sieht.


Bild: H. Theisen







November 2020

S Patrone im Patronenkasten 16 für MG 08/15

Es handelt sich hier um eine S Patrone (Spitzgeschoss Weichkern) von der Firma Polte aus Magdeburg,
Hülsenlos vom März 1918, die sich gegurtet in einem Patronenkasten 16 für MG 08/15 befindet
Das Hülsenmessing besteht aus einer Legierung von 67 % Kupfer und 33 % Zink.

Bild: H. Theisen






Oktober 2020

7,7cm Sprenggranatpatrone

Es handelt sich hier um eine 7,7 cm Sprenggranatpatrone mit Doppelzünder 96 (hier noch mit Vorstecker) für die Feldkanone C/96, für die Feldkanone 96 n.A. und die 7,7 cm Feldkanone 96/15 sowie die 7,7 cm Feldkanone 1916.
Sie war DAS Standardgeschütz der deutschen Feldartillerien vor und während des Ersten Weltkrieges.
Das speziell deutsche Kaliber verhinderte die Benutzung als Beutewaffe, da fremde Geschütze der Hauptgegner entwder im Kal. 7,62 cm (Russland) oder 7,5 cm (Frankreich) gefertigt wurden.
Es handelt sich hier um ein natürl. deaktiviertes, inertes Original, frei von jeglichen Explosivstoffen, Treibladungspulvern oder Zündmitteln, völlig außer Funktion, nur noch Metall.
Die Hülse ist vom Mai 1918, laboriert vom Hauptlaboratorium Ingolstadt, der Zünder stammt offenbar auch von dort.
Bild: H. Theisen






September 2020

Treiber 7,9 mm

Treiber 7,9 mm jeweils für scharfe Wurfgranate und Übungswurfgranate (teilweise rot lackiert) für den Granatenwerfer 16 samt Vorschrift und Schußtafel. Demnach konnten die Wurfgranaten mit diesen Treiberkartuschen bis zu 300 Meter weit geworfen werden.
Die untere Abbilung zeigt eine inerte ( entladene) Wurfgranate.
Bild: H. Theisen









August 2020

7,9 mm mit blauem Holzgeschoss

Platzpatrone 7,9 mm mit blauem Holzgeschoss für MG von Juli 1917 (Hülsenlieferung), Einheitshülse Stahl verkupfert, Hersteller PMF.
Bild: H. Theisen





Juli 2020

Patrone 88 von Georg Roth

Sehr frühe Patrone 88 von Georg Roth, Hülsenlieferung von Oktober 1890
Bild: H. Theisen





Juni 2020

88er Patronen von 1891

88er Patronen von 1891 (Hülse) auf Laderahmen, Schachtel von 1892, alles aus Spandau, Geschossraum wegen Fixierung eines Pappeblättchens zwischen Ladung und Geschoss noch zusätzlich gekörnt.
Bild: H. Theisen





Mai 2020

88er Exerzierpatronen

Ganz frühe 88er Exerzierpatronen aus dem Jahr 1890 auf Laderahmen, alles aus Spandau, Patronenboden noch ohne Bodenstempel.
Bild: H. Theisen





April 2020

.50 BMG Multipurpose Schnittmodel

Cal.50 BMG 12,7x99 Schweizer Armee MP (Multipurpose) Schnitt mit und ohne Leuchtspur.
Bild: M. Tappe





März 2020

MEN QD Geschoss

Ein QD - Geschoßschnitt mit einem Zettel der alles sagt was ein Patronensammler wissen möchte.



Februar 2020

Laufbeschusspatronen Pistole 08

Wie man anhand einer Referenzschachtel ganz normaler 08 Patronen aus dem gleichen Hause (Cassel) sieht, unterscheiden sich die Patronen äußerlich nur durch das rot lackierte Zündhütchen von denen der normalen Munition, die mit schwarzer Ringfugenlackierung hergestellt wurde. Die Schachteln haben weiße Packzettel anstelle der üblichen blauen für die Standardpatronen.



Januar 2020

9 mm Nagant

In Belgien Ende der 1870 er Jahre entwickelt und verwendet in Revolvern und ein- und doppelläufigen Pistolen verschiedener Konstruktionen. Bis zum Beginn des 1. Weltkriegs hergestellt.


 
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